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Gemeinsam die Zukunft gestalten
„Was einer allein nicht schafft, das schaffen viele.“ Die Genossenschaft ist die ideale Rechtsform für das Zusammenarbeiten – egal, ob von Unternehmern oder Privatpersonen. Vor allem, weil die Mitglieder einer Genossenschaft gleichzeitig Eigentümer UND Geschäftspartner sind.
Gemeinsam zum Erfolg
Die Mitglieder einer Genossenschaft übernehmen Verantwortung als Kapitalgeber und profitieren selbst als Kunde ihrer Genossenschaft. Der Inbegriff einer Win-win-Situation also: Durch einen erfolgreich geführten Geschäftsbetrieb werden die Mitglieder optimal gefördert.
Sicher & nachhaltig
Die Genossenschaft zählt zu den sichersten Rechtsformen, denn sie werden seltener insolvent als andere Unternehmensformen. Mitglieder identifizieren sich mit ihrer Genossenschaft und haben durch den jeweiligen Revisionsverband einen starken Partner, der für die Betreuung und der Prüfung immer zur Seite steht.
Genossenschaftliche Werte
Das genossenschaftliche Prinzip
Das Fundament dieser Stabilität und Robustheit bilden jedoch die genossenschaftlichen Prinzipien der Selbsthilfe, Selbstverantwortung und Selbstverwaltung. Gemeinsames Wirtschaften in der Region und für die Region, selbstbestimmt und nachhaltig.
„Was einer allein nicht schafft, das schaffen viele.“
Was Genossenschaften ausmacht
„Hilfe zur Selbsthilfe“
Es sind die Prinzipien und Werte, die eine Genossenschaft erst zur Genossenschaft machen. Im Zentrum steht die „Hilfe zur Selbsthilfe“ im Sinne des Leitmotivs: „Einer für alle, alle für einen.“
Dem entspringt als absolutes Wesensprinzip der genossenschaftliche Förderauftrag. Dieser verpflichtet die Genossenschaft dazu, ihre Mitglieder und deren wirtschaftliche, soziale und/oder kulturelle Bedürfnisse zu fördern. Das bedeutet:
Member Value statt Shareholder Value!
Nicht die Gewinnmaximierung wie etwa bei einer Aktiengesellschaft steht im Vordergrund, sondern die Förderung der Genossenschaftsmitglieder. Sei es durch bessere Konditionen bei den Produkten und Dienstleistungen der Genossenschaft, die Förderung der Bildung und Ausbildung der Mitglieder oder die Unterstützung von wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Projekten in der Region.
Die Interessen der Mitglieder stehen immer im Mittelpunkt!
So profitieren die Mitglieder beispielsweise bei einer Erneuerbaren Energiegenossenschaft von besseren und stabilen Strompreisen.
Neben dem Förderauftrag bilden die drei „Selbst-Prinzipien“ das Fundament einer jeden Genossenschaft.
Einer für alle, alle für einen
Die „Selbst-Prinzipien“
Selbsthilfe
Die Mitglieder einer Genossenschaft arbeiten bereitwillig zusammen, um ihre wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Bedürfnisse zu erfüllen. Sie helfen sich gegenseitig, sie kooperieren.
Selbstverantwortung
Genossenschaftsmitglieder stehen füreinander ein, sie teilen die Risiken und Chancen des Unternehmens. Sie sind sich ihren Rechten und Pflichten bewusst. Sie prüfen und kontrollieren die Einhaltung des Förderauftrags mithilfe des Revisionsverbandes.
Selbstverwaltung
Eine Genossenschaft ist demokratisch organisiert. Die Mitglieder können die Entscheidungen des Unternehmens mit ihren Stimmen bei der jährlichen Generalversammlung beeinflussen. Sie verwalten und kontrollieren das genossenschaftliche Geschehen unmittelbar in der Generalversammlung und mittelbar durch die von ihnen gewählten Organe (Vorstand und Aufsichtsrat).
Die Vorteile einer Genossenschaft
(im Vergleich zu anderen Rechtsformen)
Mitbestimmung der Mitglieder
Flexible Satzungsgestaltung

Geringe Gründungskosten

Keine Mindestkörperschaftsteuer

Geringes Mindestkapital

Geringer laufender Rechtsformaufwand

Einfache Ein- und Austrittsmöglichkeit

Keine Gefährdung der Genossenschaft und keine Unternehmensbewertung bei Ausscheiden von Mitgliedern
